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Veröffentlicht: 26.04.2023

Macadamianüsse: Eigenschaften und Nährwerte

Einige sagen, Macadamianüsse seien die leckersten Nüsse. Diese kleinen milchigen Kugeln haben einen köstlichen Buttercremegeschmack. Auch die Konsistenz ist ungewöhnlich – beißt man eine solche Nuss durch, zerfällt sie in viele kleine Stücke. Bei ihnen handelt es sich überdies um die teuersten Nüsse überhaupt. Woran liegt das? Ihre Kultivierung ist ein ziemlich langwieriger Prozess. Die Bäume sind erst 7–10 Jahre nach Beginn des Anbaus bereit, Früchte zu tragen. Anschließend tragen sie allerdings mehrmals im Jahr Früchte. Aufgrund der harten Schale ist es schwer zu erkennen, wann die Frucht voll ausgereift ist. Daher werden die zu erntenden Pflanzen sorgfältig ausgewählt und bewertet. Das Ernten erfolgt anschließend von Hand.

Macadamianüsse sind die Früchte eines ursprünglich in Australien beheimateten Baumes (Macadamia). Heute sind diese Bäume auch in Südafrika und Mittelamerika zu finden. Macadamia gehört zur Familie der Silberbaumgewächse. Es ist ein immergrüner Baum mit großen, länglichen Blättern und Früchten in Form von runden Steinfrüchten. Von den 9 Arten von Macadamia-Bäumen tragen nur zwei essbare Früchte.

Macadamianüsse – Nährwerte

Diese wohlschmeckenden Nüsse haben einen hohen Energiewert von bis zu 718 kcal in 100 g. Sie unterscheiden sich von anderen Nüssen auch dadurch, dass sie zu 70 % aus Fetten bestehen, hauptsächlich aus einfach ungesättigten Fettsäuren (Oleinsäure – 57,1 %, Palmitoleinsäure, Eicosensäure) und 3-4 % mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Weder der hohe Energiewert noch der hohe Fettgehalt sollten Sie jedoch vom Verzehr abhalten – diese Art von Fetten wirken sich positiv auf die Funktion des Organismus aus. In Maßen und im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung genossen, können Ihnen diese Nüsse sehr zum Vorteil gereichen. Macadamianüsse sind zudem aufgrund des niedrigsten Wassergehalts unter allen Nüssen (1,4 g pro 100 g) einzigartig. Im Vergleich zu anderen Nüssen liefern sie auch keine großen Mengen an Proteinen (7,91 g pro 100 g) oder Ballaststoffen (8,6 g pro 100 g).

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Macadamianüsse sind eine hervorragende Quelle für B-Vitamine – insbesondere für Thiamin (Vitamin B1), bei dem 100 g 100 % des Tagesbedarfs decken, und Niacin (Vitamin B3). Außerdem liefern sie Mineralien wie Eisen, Magnesium, Phosphor, Mangan.

Nährwerte von Macadamianüssen in 100 g:

Energiewert 718 kcal
Eiweiß 7,91 g
Fett 75,8 g
Kohlenhydrate 13,8 g
Ballaststoffe 8,6 g
Kalzium 85 mg
Eisen 3,69 mg
Magnesium 130 mg
Phosphor 188 mg
Kalium 368 mg
Natrium 5 mg
Zink 1,3 mg
Mangan 4,13 mg
Vitamin C 1,2 mg
Niacin 2,47 mg
Thiamin 1,2 mg
Gesättigte Fettsäuren 12,1 g
Einfach ungesättigte Fettsäuren 58,9 g
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 1,5 g

 

Macadamianüsse – gesundheitliche Eigenschaften

Macadamianüsse haben viele Nährwerte, sie enthalten ungesättigte Fette, was sich in ihren gesundheitsfördernden Eigenschaften niederschlägt.

Lysin und Arginin sind Aminosäuren – ein niedriges Verhältnis von Lysin zu Arginin (von 0,01 bis 0,57) ist ein Faktor, der der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen förderlich ist, einschließlich Arteriosklerose. In Macadamianüssen beträgt das Verhältnis dieser Aminosäuren 0,13. Diese beiden Aminosäuren, Phytosterole (hauptsächlich β-Sitosterin) und Niacin senken das LDL-Cholesterin und unterstützen die Produktion von „gutem“ HDL-Cholesterin. So trägt der Verzehr von Macadamianüssen (wie auch anderen Nüssen) dazu bei, den Cholesterinspiegel zu senken und das Risiko für Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken.

Studien haben gezeigt, dass der Verzehr von Macadamianüssen Entzündungen bei Menschen reduzieren kann, die an Hypercholesterinämie (also einem hohem Cholesterinspiegel im Blut) leiden. Darüber hinaus führten Nüsse in der Ernährung zu einer Verringerung des oxidativen Stresses bei den Probanden. Daraus schlossen Wissenschaftler, dass Macadamianüsse dank ihrer entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften das Risiko für das Auftreten einer koronaren Herzkrankheit verringern können.

B-Vitamine sind für die Funktion des Nervensystems unerlässlich. Thiamin, das in Macadamianüssen am häufigsten vorkommt, ist an der Produktion vieler Neurotransmitter beteiligt. Darüber hinaus ist es an der Bildung von Synapsen beteiligt und beeinflusst die Regeneration des Nervengewebes. Niacin nimmt wiederum an der Bildung neuer Nervenzellen teil. Forscher vermuten, dass Niacin das Risiko für die Entwicklung der Alzheimer-Krankheit senken kann. Nicht umsonst heißt es, dass Menschen, die lernen oder erhöhte geistige Anstrengungen erbringen müssen, zu Nüssen als einem Snack greifen sollten, der vorteilhaft auf ihr Gehirn wirkt. Macadamianüsse bewähren sich in einer solchen Situation ganz ausgezeichnet!

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Ernährungswissenschaftler weisen darauf hin, dass Nüsse trotz eines hohen Fettgehalts in der Ernährung von Menschen wünschenswert sind, die ihr Körpergewicht reduzieren möchten. Außerdem weisen Macadamianüsse einen niedrigen glykämischen Index (GI = 10) auf, sodass sie als Zwischenmahlzeit für an Diabetes leidende Personen geeignet sind.

Sind Macadamianüsse gesund?

In Anbetracht des vorherigen Absatzes lässt sich feststellen: ja, Macadamianüsse sind gesund und besitzen Eigenschaften, die die Funktionen des Organismus verbessern. Aufgrund des hohen Energiewertes sollten sie jedoch in Maßen genossen werden. Ernährungswissenschaftler weisen darauf hin, dass es am besten ist, täglich eine Handvoll Nüsse zu essen und gleichzeitig eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung beizubehalten.

Macadamianüsse -– Gegenanzeigen

Wie alle Nüsse sind auch Macadamianüsse ein starkes Allergen. Die Symptome können variieren:

  • allergische Reaktionen im Mundraum (Rötung, Juckreiz, Hautausschlag, Schwellungen),
  • Symptome im Verdauungstrakt (Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall)
  • Reaktionen der Atmung (Atembeschwerden, Asthma),
  • anaphylaktischer Schock (direkte Lebensgefahr).

Erwähnenswert ist hier, dass Macadamianüsse für Hunde giftig sind. Welcher Inhaltsstoff für diese Tiere giftig ist, ist bisher nicht bekannt. Es zeigt sich auch, dass Hunde individuell reagieren – manchmal treten erst nach dem Verzehr sehr großer Mengen der Nüsse Vergiftungserscheinungen auf, manchmal reicht sogar schon ein einziges Stück. Zu den Symptomen einer Macadamianuss-Vergiftung bei Hunden gehören:

  • Anstieg der Körpertemperatur,
  • Probleme beim Gehen, Zittern der Gliedmaßen,
  • Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen,
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse,
  • blasse Schleimhäute.

Wenden Sie sich im Falle einer Vergiftung sofort an Ihren Tierarzt.

Wie isst man Macadamianüsse?

Die Macadamianuss ist von einer sehr harten, schwer zu knackenden Schale umgeben, weshalb sie zumeist bereits geschält verkauft wird. Manchmal findet man auch ungeschälte Macadamianüsse, dann ist die Schale eingeschnitten und an den Nüssen ist ein Metallschlüssel befestigt. Der Schlüssel gleitet in den Schlitz, dreht sich und die Schale bricht. Wenn es keinen Einschnitt gibt, müssen Sie einen Hammer verwenden, da der klassische Nussknacker leider nicht mit der Schale fertig wird.

Macadamianüsse eignen sich hervorragend als Beigabe zu Backwaren, Desserts, Knuspermüsli, Haferflocken oder Salaten. Gemahlen können sie auch zu asiatischen Gerichten mit Reis bzw. Reis- oder Sojanudeln hinzugefügt werden. Es lohnt sich, sie kurz zu rösten, um ein noch volleres Aroma zu erhalten.

Verwendung in der Kosmetik

Macadamiaöl ist ein gern verwendeter Inhaltsstoff in der Kosmetik – es ist ein Bestandteil vieler Cremes, Balsame und Haarkosmetika. Es handelt sich dabei um eine Art nicht trocknendes Öl mit einem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren – es ist dickflüssig und zieht lange ein. Am besten bewährt es sich bei trockener Haut. Macadamiaöl besitzt eine vielfältige Wirkung auf die Haut – es erweicht verhornte Epidermis, beugt Falten vor, mildert Entzündungen und wirkt auch lindernd bei Sonnenbrand.

 

LITERATURVERWEISE:

  1. Manolas, Superfood, czyli jak leczyć jedzeniem, Warszawa 2017.
  2. Gessler, Orzechy i pestki. Przewodnik mistyczno-kulinarny, Warszawa 2020.
  3. Goluch, G. Haraf, S. Lis, Znaczenie orzechów w diecie człowieka, in: Nauki Inżynierskie i Technologie 35 (2019) 4, S. 9–27.
  4. Biernat, M. Drzewicka, K. Łoźna, J. Hyla, M. Bronkowska, H. Grajeta, Skład kwasów tłuszczowych dostępnych aktualnie w handlu w kontekście prozdrowotnych zaleceń żywieniowych, in: Bromatologia i Chemia Toksykologiczna XLVII (2014) 2, S. 121–129.
  5. Wroniak, J. Parzychowska, A. Rękas, Charakterystyka i porównanie wartości żywieniowej orzechów i otrzymywanych z nich olejów, in: Postępy Nauki i Technologii Przemysłu Rolno-Spożywczego 71 (2016) 3.
  6. Litwinek, W. Zmysłowska, U. Oczkowska, Naturalne oleje roślinne w pielęgnacji skóry, S. 155–159

https://fdc.nal.usda.gov/fdc-app.html#/food-details/170178/nutrients, Zugriff: 14.03.2023

https://vitapedia.pl/niacyna, Zugriff: 16.03.2023

https://vitapedia.pl/tiamina, Zugriff: 16.03.2023

https://vitapedia.pl/orzechy-makadamia, Zugriff: 16.03.2023

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