Schokolade kann gesund sein!
Wie erkennt man Schokolade von guter Qualität?

Das Leben ohne Schokolade scheint unmöglich zu sein. Zur Versüßung des Lebens, zum Trost, als Schmerzkiller und zum Feiern der Erfolge – Schokolade ist für alles gut! Statistiken vom Jahr 2016 besagen, dass ein durchschnittlicher Deutsche fast 10 Kilo Schokolade im Jahr isst. Wie trifft man jedoch die richtige Wahl? Und welche der vorhandenen Sorten gut für unseren Körper ist? Hier einige Tipps!

 

Schokolade – welche ist die Beste?

Ladenregale biegen sich unter der Vielfalt von Schokoladensorten. Dort finden wir weiße, herbe, Milchschokoladen aber auch eine ganze Palette von Schokoladen mit verschiedener Füllung, mit getrockneten Früchten, Blumenblättern, Salz… Es gibt unendlich viele Kombinationen. Ernährungswissenschaftler sagen jedoch klar und deutlich: die beste aller Schokoladen ist die mit dem höchsten Kakaogehalt – also Bitterschokolade. Warum?

 

Eigenschaften der Bitterschokolade

Bitterschokolade ist die, die in ihrer Zusammensetzung zwischen 70 und 99% Kakomasse enthält. Ernährungswissenschaftler weisen darauf hin, dass die positiven Eigenschaften von Bitterschokolade auf das Vorhandensein von Kakao-Antioxidanten, insbesondere Flavonoiden, zurückzuführen sind. Der regelmäßige Verzehr von 1-2 Würfeln Bitterschokolade pro Tag reduziert das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Darüber hinaus wirken Flavonoide vorbeugend gegen Infektionen, Krebs und Herzinfarkte.

Kakao, der Hauptbestandteil von Bitterschokolade, enthält eine große Menge an Magnesium, wodurch Schokolade die Gehirn- und Muskelfunktion positiv beeinflusst. Bitterschokolade enthält durchschnittlich 165 mg pro 100 g dieses Elements. Unser Gehirn wird auch durch vorhandene Pyrazin angeregt, welche eine positive Einwirkung auf die Konzentrationsfähigkeit hat.

Eine weitere interessante Substanz ist die Theobromin. Die 2005 durchgeführten Untersuchungen haben nachgewiesen, dass sie lindernd bei Hustenanfällen wirkt.

Trotz positiver Einwirkung auf unseren Körper darf nicht vergessen werden, dass Energiewert der Schokolade (auch der bitteren) bei ca. 540 kcal in 100 g Produkt liegt. Die in der Schokolade enthaltenen Fette sind hauptsächlich gesättigte Fettsäuren. Damit der Schokoladenkonsum wirklich eine positive Wirkung hat, ist Mäßigung angesagt. 1-2 Würfel pro Tag sind eine angemessene Portion in der täglichen Ernährung.

 

Welche Eigenschaften soll eine echte Bitterschokolade haben?

Dabei ist insbesondere auf die Zusammensetzung zu achten. Bitterschokolade soll 70 bis 99% Kakaogehalt haben. Schokolade von guter Qualität hat eine glänzende Oberfläche – ist hart und biegt sich nicht. Beim Brechen hört man ein deutliches Knacken und die Bruchstelle hat eine feine, glatte Struktur. Gute Schokolade knackt beim zerbeißen.

Bitterschokolade soll Kakaofett enthalten, jedoch bis zu fünf Prozent der Fettmenge darf aus pflanzlichen Fetten bestehen. Meistens wird in dieser Funktion Palmfett oder Shea-Butter eingesetzt. Hersteller sind verpflichtet diese in der Zutatenliste des Produkts aufzuführen. Wenn wir jedoch ein qualitativ gutes Produkt kaufen wollen, sollen wir besser Schokolade mit Zusatz von anderen pflanzlichen Fetten als Kakaofett meiden.

Der Zuckergehalt hängt jeweils von der Schokoladensorte und vom Gehalt der Kakaomasse ab. Bitterschokolade hat halb so viel Zucker wie Milchschokolade. Mit dem steigenden Gehalt an Kakaomasse sinkt die Zuckermenge.

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