Wir alle wissen, dass die Art der Ernährung auf lange Sicht wichtig für unsere Gesundheit und unser Aussehen ist, aber es lohnt sich auch zu prüfen, wie sie sich direkt auf unsere Stimmung auswirkt. Es stellt sich heraus, dass einige Lebensmittel Depressionen vertiefen, andere vorübergehend Stimmung verbessern und wieder andere zu unerschütterlicher Gelassenheit beitragen können, die weder Blauer Montag noch ein anderer Tag besiegen kann!

Wenn wir vor einiger Zeit ein Organ im Körper lokalisieren würden, von dem eine potenzielle Quelle der Melancholie ausgeht, würden wir auf das Herz oder das Gehirn zeigen. Inzwischen wurde nachgewiesen, dass die Darmflora einen großen Einfluss auf den Geisteszustand hat. Im Darm gibt es Neuronen, die für die Produktion von 90% des im Körper produzierten Serotonins verantwortlich sind. Unser Gefühl von Sicherheit und Ruhe hängt von der Höhe dieses Hormons ab. Die Produktion des „Glückshormons“ nimmt ab, wenn die Darmflora geschädigt wird. Dies wird wiederum durch langfristigen Stress und einen schlechten Geisteszustand geschwächt. Dies ist ein Teufelskreis.

Wie kann man den Darm und damit unser geistiges Gleichgewicht unterstützen? Zunächst sollten wir Nährstoffmängel vermeiden. Viele starke Diäten bezahlen wir mit Depressionen und freuen uns nicht über die schlanke Figur im Spiegel, wenn wir den Darm nicht mit den notwendigen Mikroelementen versorgen.

 

Zutaten einer guten Stimmung

Die häufigste Zutat für gute Laune ist Magnesium. Seine Mängel verursachen Anfälligkeit für Stress und sogar langfristige Schlaflosigkeit, die unter anderem zu endokrinen Störungen führen kann.

Kakao ist reich an Magnesium, deswegen können wir uns ab und zu mit Schokolade trösten, idealerweise mit Bitterschokolade. Magnesium finden wir auch in Nüssen, Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen, Kleie- und Weizenflocken, braunem Reis, Bananen, Orangen, Äpfeln und vielen Gemüsen, hauptsächlich Hülsenfrüchten.

Die Arbeit des Nervensystems wird durch ungesättigte Fettsäuren aus der Omega-3-Gruppe reguliert, die in Leinsamen, Nüssen, Samen und Meeresfrüchten enthalten sind.

B-Vitamine wirken sich positiv auf Psyche, Schlaf und Müdigkeit aus. Sie sind in Getreide- und Sojaprodukten, Mandeln, Eiern, Milchprodukten, Spinat und Bohnen enthalten.

Auf jeden Fall sind alle Vitamine für uns äußerst wertvoll, weshalb es so wichtig ist, häufig Obst und Gemüse zu essen. Im Winter, wenn es schwierig ist, frische und rohe zu finden, sollten wir uns mit gefrorenen, gefriergetrockneten und getrockneten zufrieden geben.

Vitamin D, das uns im Winter so fehlt, kommt in Fischen und Eiern vor, insbesondere in Eigelb.

Es ist wichtig, fermentierte Produkte zu essen, um die ordnungsgemäße bakterielle Mikroflora und das entsprechende Funktionieren des Darms zu gewährleisten. Kefir oder sauer eingelegtes Gemüse sind natürliche Probiotika.

 

Wie kann man sich diese schwere Zeit versüßen?

Wir alle kennen Szenen aus amerikanischen romantischen Komödien, in denen die Hauptfiguren gebrochene Herzen mit Eimern von Eis heilen. Dies ist jedoch eine illusorische Entschädigung – Zucker gibt uns einen „Energiekick“ und tröstet uns – wie jedes Vergnügen – leider nur vorübergehend, aber auf lange Sicht fühlen wir uns deprimiert und erschöpft. Darüber hinaus fühlen wir uns oft schuldig, dass der Moment des Vergnügens unser Gewicht oder unseren Teint beeinflusst.

Die Gefahr beim Kauf von Snacks besteht nicht nur in Zucker, sondern auch in Chemikalien: Konservierungsstoffe, Nitrite, Mononatriumglutamat, künstliche Farbstoffe und aromatische Zusatzstoffe können unser Wohlbefinden beeinträchtigen.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass wir alles Süße aufgeben müssen! Natürliche Süßigkeiten wie Reis- oder Dattelsirup, reiner Ahornsirup und vor allem Honig eignen sich völlig für eine gesunde Ernährung! Das Kräuter-Stevia ist ein großartiger kalorienarmer Zuckerersatz. Zum Backen können wir auch zum Beispiel Rohr- oder Kokosnusszucker verwenden.

Apropos Backen, denke an Getreideflocken. Komplexe Kohlenhydrate sind eine stabile Quelle für Glukose oder auch „Brennstoff“ für das Gehirn. Sie wirken harmonisierend auf das Wohlbefinden, im Gegensatz zu den schnell metabolisierten einfachen Zuckern (Süßigkeiten, Weißmehl-Backwaren).

Wenn du deine Stimmung mit etwas wirklich Leckerem und Gesundem verbessern möchtest, versuche Folgendes:

 

Kuchen mit Müsli und Espresso

 

Zutatenliste:

 

  • Schoko-Müsli von OneDayMore – 2½ Tassen
  • getrocknete Kirschen oder Rosinen – ½ Tasse
  • Backpulver – 2 Teelöffel
  • Espresso – 2 Esslöffel (kann weggelassen werden)
  • Butter – ½ Stück
  • Honig – 1/3 Tasse
  • Ei – 3 Stück
  • Milch – ½ Tasse
  • Öl – 1 Esslöffel
  • Salz – 1/3 Teelöffel

 

Zubereitung:

In einem Topf die Butter bei schwacher Hitze schmelzen. Solange kochen bis sie leicht gebräunt wird, zum Abkühlen lassen.

Müsli, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermengen. In der zweiten Schüssel Honig, Milch und Eier verbinden. Alles gründlich schlagen, bis alles gut vermischt ist. Nach und nach Butter und Espresso hinzufügen. Das Ganze noch einmal schlagen. In eine Schüssel mit Müsli geben und gut mischen. Etwa 10 Minuten unter gelegentlichem Rühren stehen lassen.

Getrocknete Kirschen, Himbeeren oder Rosinen zugeben. Alles durchmischen.

Ein Backblech mit den Abmessungen 22×28 mit Öl einfetten. Die Masse auf ein Backblech legen und vorsichtig durch das ganze Backblech verteilen. Vorsichtig drücken und ca. 45 Minuten in einen auf 180 ° C vorgeheizten Ofen stellen. Nach dem Backen aus dem Ofen nehmen und zum Abkühlen beiseite stellen.

 

Mit Lächeln im Gesicht

Wir sollen versuchen, unsere Mahlzeiten mit einfachen und natürlichen Produkten zuzubereiten – wir werden den wahren Reichtum an Aromen entdecken und sich überzeugen lassen, dass das, was gesund ist, viel Freude und auf lange Sicht Glück bringen kann! Weil ein gesunder Körper einen gesunden Geist hat und gute Gelassenheit keine Angst vor schlechtem Winterwetter hat. Deshalb esst positiv, guten Appetit!

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